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Programmbegleitende Aktivitäten

Die „Programmbegleitenden Aktivitäten“ bündeln verbundübergreifende Maßnahmen im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „Mathematik für Innovationen“. Sie sind darauf ausgerichtet, die Verbundprojekte mit ihren akademischen wie industriellen Partnern stärker zu vernetzen und die Sichtbarkeit der Forschungstätigkeit durch eine Reihe von Maßnahmen zu erhöhen. Zu allen Veranstaltungen wird ein möglichst breiter Teilnehmerkreis aus Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen. Es werden Synergieeffekte geschaffen, die die Industriemathematik in Deutschland voran bringen und sichtbar machen.

Dabei werden die Verbünde aus den Schwerpunkten „Gesundes Leben“ und „Energiewende“ in einem Teilprojekt des Verbundprojekts MOReNet koordiniert, das am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Georg Bock angesiedelt ist.

Die „Programmbegleitenden Maßnahmen“ für die Verbundprojekte aus dem neuen Schwerpunkt „Big Data“ sind in einem Teilprojekt des Verbundes SPAplus am Zentrum für Technomathematik, Leitung Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Maaß, angesiedelt.

Zu den Programmbegleitenden Aktivitäten gehören:

  • Einrichtung einer verbundübergreifenden Anlaufstelle für die Projektpartner

  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit zur gesellschaftlichen Relevanz aktueller Themen und Ergebnisse der Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (MSO), Big Data Forschung in den Verbundprojekten mit Bezug auf die Hightech-Strategie der Bundesregierung

  • Initiierung und Unterstützung thematisch fokussierter sowie (über)regionaler Netzwerkaktivitäten und Erweiterung/ Verdichtung des nationalen Netzwerks von Hochschul- und Industriepartnern im Bereich MSO sowie Methodenentwicklung im Umgang mit Big Data Anwendungen

  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen der Verbundpartner in Kooperation mit dem Projektträger DESY, dazu gehören Challenge Workshops, Innovation Labs, Absolventen-Pitching sowie Fortbildungs- und Disseminationsveranstaltungen

  • Kooperation mit den Verbundprojekten des BMBF-Schwerpunktprogramms „Mathematik für Innovationen“ und den diese tragenden Institutionen sowie Kontakt zu Fachverbänden und internationalen Netzwerken

 

BMBF-Förderschwerpunkt „Mathematik für Innovationen“

Kaum eine andere Wissenschaft beeinflusst die Lebens-und Arbeitswelt so stark wie die Mathematik. Ihre angewandten Methoden verbessern zum Beispiel Flug- und Fahrzeugbau, digitale Netzwerke oder medizinische Verfahren. Selbst in den Geistes- und Sozialwissenschaften kommen mathematische Methoden zum Einsatz, etwa aus der Statistik. Die Mathematik ist die Grundlage für alle Naturwissenschaften und Technologien. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt im Förderschwerpunkt "Mathematik für Innovationen" anwendungsbezogene Forschungsarbeiten, die einen strategischen Nutzen für die Gesellschaft haben.

Eine herausragende Rolle spielen die mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (kurz MSO). Sie leisten bereits heute einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Dennoch ist ihr Potenzial an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bei weitem nicht ausgeschöpft. Auch bei gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klima, Energie, Mobilität, Medizin, Digitalisierung und zivile Sicherheit können diese mathematischen Verfahren entscheidende Impulse liefern.

Mit dem Förderschwerpunkt „Mathematik für Innovationen“ unterstützt das Bundesforschungsministerium Beiträge aus der mathematischen Modellierung, Simulation und Optimierung, die in verschiedenen Bedarfsfeldern zum Einsatz kommen. So wird die Mathematik als Querschnittswissenschaft zu einem wichtigen Baustein, um die vorrangigen Zukunftsaufgaben anzugehen und zur Wertschöpfung und Lebensqualität in Deutschland beizutragen. Gleichzeitig wird der Nachwuchs gefördert. Die Projekte haben eine Schnittstellenfunktion zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Mathematik kann nachhaltige Lösungsansätze bieten und innovative Beiträge leisten. Die Wirtschaft wiederum zeigt, wo Wissenslücken bestehen – und erweitert dadurch wissenschaftliche Forschungsfragen. Dort, wo Wissenschaft und Wirtschaft bewusst aufeinander zugehen, können zukunftsweisende Projekte entstehen, die sich für beide positiv entwickeln.
(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Kontakt

Dr. Lena Hauberg-Lotte
Zentrum für Technomathematik
Universität Bremen
Bibliothekstraße 5
28359 Bremen
hauberg<at>uni-bremen.de

oder

Johannes Herold
Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen
Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 205
69120 Heidelberg
johannes.herold<at>iwr.uni-heidelberg.de